32/2018 Buchtipp «Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster» von Susann Pásztor

«Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster» von Susann Pásztor

Buchtipp von Brigit Tonet, Bibliothekarin aus Zollikon

Fred, alleinerziehender Vater des 13-jährigen Phil, ist sehr darauf bedacht, alles richtig zu machen. Er hat soeben seine Ausbildung als Sterbehelfer abgeschlossen und seinen ersten «Fall» zugewiesen bekommen: Karla. Diese ist alles andere als einfach.

Als ehemaliges Groupie einer Heavy-Metal-Band möchte sie sich weder mit ihrer Vergangenheit versöhnen, noch so würdevoll sterben wie Fred sich das vorgestellt hat. Erst Freds Sohn Phil baut die emotionalen Brücken, die alle drei aneinander wachsen lässt.

Man stellt sich ein Buch zum Thema Sterbebegleitung wohl eher bedrückend vor. Susann Pásztor ist es jedoch gelungen, einen Roman über das Sterben einer unheilbar Kranken zu schreiben, welcher nicht nur bewegt, sondern auch zum Schmunzeln verleitet.

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