17/2019 Buchtipp «Ein Tropfen vom Glück» von Antoine Laurain

«Ein Tropfen vom Glück» von Antoine Laurain

Buchtipp von Françoise Zuberbühler, Bibliothekarin Zumikon

16. September 1954: Der Winzer ­Pierre Chauveau wird auf dem Heimweg vom Wirtshaus von ­einem ungeheuren Licht geblendet und erblickt fassungslos ein riesiges unbekanntes Flugobjekt voller Lichter, wie eine echte Stadt, mit lauter kleinen Fenstern und völlig geräuschlos.Natürlich glaubt ihm niemand und er wird verspottet.

1978 nehmen ihn seine Enkel mit in den Film «Unheimliche Begegnungen der dritten Art». Sie sind von der Geschichte ihres Grossvaters fasziniert und glauben ihm. Am selben Abend beschliesst ­Pierre Chauveau, die Flasche Château Saint-Antoine, Jahrgang 1954, die er aufgehoben hat, zu öffnen. Auch sein Hund «Ausweis» bekommt wie immer einen Schluck Wein in den Wassernapf. Am nächsten Tag sind beide verschwunden.

2017: In einem Mehrfamilienhaus in Paris ist im Keller eingebrochen worden und der Hausbesitzer Hubert darin eingesperrt. Magalie und Julien, zwei Mieter des Hauses, und der amerikanische Tourist Bob befreien ihn. Um den Schreck zu verdauen, trinken sie zusammen eine Flasche Wein aus dem Jahr 1954.

Als die vier am nächsten Morgen aufwachen, hat sich Paris verändert: Sie sind ins Jahr 1954 versetzt worden. Die Reise in die Vergangenheit bringt den vier Betroffenen persönlich wichtige Erlebnisse und Erkenntnisse.
Hubert isst mit Edith Piaf ein Bœuf Bourguignon und löst ein altes ­Familiengeheimnis. Magalie trifft ihre Grossmutter als junge Frau. Julien, der von Beruf Barmann ist, kreiert einen neuen Drink, den er nach seiner grossen Liebe benennt. Und Bob, der amerikanische Tourist, bittet um ein Wunder.

Genau wie frühere Werke des Autors ist auch «Ein Tropfen vom Glück» eine heitere und spannende Geschichte.

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