Fünf neue Corona-Fälle im Zollikerberg

Insgesamt wurden in der Stiftung Diakoniewerk Neumünster siebzehn Mitarbeitende positiv auf Covid-19 getestet. Die bei Bewohnerinnen und Bewohnern durchgeführten Tests waren alle negativ.

Stiftung Diakoniewerk Neumünster im Zollikerberg
Die positiv auf Covid-19 getesteten Mitarbeitenden in der Stiftung Diakoniewerk Neumünster im Zollikerberg befinden sich in Selbstisolation. (Bild: cef)

Nachdem sich vergangene Woche zwölf Mitarbeitende des Stiftungsbetriebs «Gastronomie & Räume» infiziert haben, wurden Massnahmen ergriffen, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Die weiteren 14 Mitarbeitenden des Küchenteams wurden negativ getestet und sind vorsorglich in Quarantäne.

Alle Mitarbeitenden der «Residenz Neumünster Park», in dem der Betrieb «Gastronomie & Räume» untergebracht ist, wurden vorsorglich getestet. Die bisher ausgewerteten Tests – über 200 – ergaben bei einer Mitarbeitenden der Informatik und bei fünf Mitarbeitenden der Residenz Neumünster Park (vier Mitarbeitende der Hauswirtschaft und eine Pflegefachperson des Wohn- und Pflegehauses Magnolia) positive Ergebnisse.

«Die Solidarität ist gross»

Obwohl das Personal im Wohn- und Pflegehaus Magnolia stets mit Schutzmasken arbeitet, wurden Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls vorsorglich getestet. Alle Testergebnisse sind negativ. Alle positiv getesteten Mitarbeitenden befinden sich in Selbstisolation. Mitarbeitende, die mit den infizierten Arbeitskollegen Kontakt hatten, sind in Quarantäne. Das Spital Zollikerberg, das ebenfalls zu der Stiftung Diakoniewerk Neumünster gehört, verzeichnet weiterhin keine positiv getesteten Mitarbeitenden.

Die durch die zwölf fehlenden Mitarbeitenden entstandene Lücke konnte glücklicherweise rasch geschlossen werden: Innert kürzester Zeit stand ein Ersatzteam aus einer anderen Einrichtung der Stiftung im Einsatz. Zusätzlich half Küchenpersonal aus anderen Spitälern aus. «Die Solidarität ist gross», sagt Anke Schramm, Verantwortliche für Marketing und Kommunikation. «Das wird in dieser schwierigen Zeit deutlich.»

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