Grossartiges Sommerlager der Pfadi

Das Sommerlager ist der Höhepunkt im Pfadijahr. Trotz Corona konnten die Zolliker Pfadis dieses Jahr ihr Sommerlager mit einer rekordverdächtigen Anzahl Teilnehmer und Teil­nehmerinnen durchführen.

Die Vorbereitungsarbeiten für das Sommerlager begannen bereits vor dem Lockdown. Aber lange war nicht klar, ob sich der grosse Aufwand auszahlen würde und das Sommerlager überhaupt stattfinden kann. Das vom Bundesamt für Gesundheit genehmigte Konzept brachte einige Anpassungen gegenüber einem «normalen» Pfadilager mit sich, beeinträchtigte aber das Erlebnis für die Kinder und Jugendlichen nicht. So wurden zum Beispiel bereits beim Antreten alle mit Gesichtsmasken ausgerüstet. In den Zelten wurde die Anzahl Bewohner reduziert und auf den ­traditionellen Besuchstag verzichtet, stattdessen konnten Eltern und Bekannte das Lager live über Zoom verfolgen.

Am Samstag der ersten Sommerferienwoche versammelten sich die mutigen und abenteuerlustigen ­Pfadis. 20 Wölfli (Bienli und Tulkas) machten sich auf die Reise nach Lantsch/Lenz und 40 Pfadis und Pios begaben sich auf eine zweitägige Reise nach Savognin. Auf dem sogenannten «Hike» nahmen die Pfadis der 2. Stufe gruppenweise zu Fuss den langen Weg von Filisur nach Savognin in Angriff, sie übernachteten auf einem Bauernhof. Am Sonntag erreichten alle erschöpft den Lagerplatz oberhalb von Savognin, wo sie den gigantischen Turm mit angebauter Bühne sowie die Hochplateaus für die Zelte schon aufgebaut vorfanden: Ein Trupp von acht motivierten Leitern war bereits einige Tage vor Lagerbeginn angereist, um die Infrastruktur aufzubauen.

Die Pfadis erlebten zehn unvergessliche Tage in der Natur rund um ­Savognin. Alle Aktivitäten waren in eine Geschichte eingebettet, in der es darum ging, der Zauberin Dragunda Libertix zu helfen, einen mysteriösen Ring zu zerstören, was natürlich nicht im ersten Versuch gelang. Die Tageswanderung auf die wunderschöne Moorlandschaft der Alp Flix, ein Besuch in der Savogniner Dorfkäserei, baden im erfrischenden Bergsee, stimmungsvolle Abende am Lagerfeuer sowie hart umkämpfte Volleyballturniere waren einige, aber längst nicht alle Highlights des Lagers! Die Wölfli machten sich in ihrem Lager auf die Suche nach Walter und konnten diese Challenge mühelos meistern.

Für die Heimreise wurden die müden, aber gesunden Pfadis von einem Nostalgie-Postauto aus dem Jahr 1972 zurück nach Zollikon gefahren. Schöne Erinnerungen an prächtiges Wetter, einen grossartigen Lagerplatz und zahlreiche Pfadi­erlebnisse werden allen noch lange in Erinnerung bleiben. Eindrücke aus dem Lager geben Fotos auf Instagram und auf der Webseite der Pfadi.

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