U15 von Aquastar im Schweizer Final-6-Turnier

Erneut ist es dem Trainerteam von Adam Ferenczy und Laszlo Balzam gelungen, als «Klein-Verein» eine Juniorenmannschaft in die Finalrunde der besten Schweizer Mannschaften ihres Jahrganges zu bringen.

Schon Anfang des Jahres konnte die U15-Mannschaft gegen Zürich und Horgen punkten. (Bild: zvg)
Schon Anfang des Jahres konnte die U15-Mannschaft gegen Zürich und Horgen punkten. (Bild: zvg)

Nachdem bereits die Qualifikation der U17-Mannschaft für das Turnier der besten 6 Schweizer-Mannschaften in 3 Wochen feststand, taten es ihnen ihre U15-Kollegen gleich.  Sie spielten das lange erwartete Entscheidungsspiel um alles oder nichts gegen die Gleichaltrigen aus Horgen. Das erste Viertel fing gleich – nachdem der schnelle Leo Martignioni den Ball beim Anschwimmen geholt hat – mit dem 1:0 sehr gut für Aquastar an. In der Folge startete der Aquastar-Goalie David Vrkljan seinen bravourösen Abend und brachte die Horgen-Spieler mehrmals zum Verzweifeln. Mit dieser sicheren Verteidigung und erfolgreichen Konterangriffen konnten die Seebuben das erste Viertel mit 3:1 für sich entscheiden. Im zweiten Viertel kämpften beide Mannschaften mit den Tücken des Angriffs, doch bei beiden Teams gelang die Verteidigung besser. Das Ergebnis zur Halbzeit war 4:2 für unser Heimteam.

Das dritte Viertel begann dann sehr schlecht für unsere rechtseitigen Seebuben. Sie wirkten müde und die Konzentration hatte urplötzlich nachgelassen. Trotz mehreren Chancen und noch mehr Goali-Aktionen konnte Aquastar kein Tor schiessen, und hat dazu noch vier Tore kassiert. Das Resultat stand nun nach drei Vierteln 4:6 zu Gunsten von Horgen. In der Pause konnte man die Stimmung beinahe mit der Hand fassen, alle wirkten angespannt und müde. Doch der Trainer Adam Ferenczy konnte mit seiner Motivationskunst und Ruhe den Spielern die scheinbar notwendige mentale Stärke wieder zurückbringen. Voller Selbstbewusstsein und Konzentration fingen die jungen Spieler das letzte Viertel an. Die Angriffe waren gefährlich und die Verteidigung war stabil. Vrkljan glänzte im Tor mehrmals, indem er alleine gegen den Gegner den Kasten sauber hielt. Schliesslich gewannen die gut vorbereiteten Aquastars das nervenzerreissende Spiel gegen Horgen und qualifizierten sich für das Final-6-Turnier anfangs September in Carouge.

Gespielt haben Elias Künzli, Barnabas Revesz, Leo Martignioni, Andreas Richter, Alexander Frey, Klara Matejova, Felix Bressmer und Julian Müller. Die deutlich jüngeren und noch unerfahrenen Spieler Fabrizio Burri, Nicholas Willhelm, Maximilian Gottstein und Sarah Richter auf der Ersatzbank kamen noch nicht zum Einsatz, werden wohl aber im Finalturnier wieder zur Absicherung zur Verfügung stehen.

Anzeige