Lichtvoll in die dunkle Jahreszeit

Jasmine Vollmer (Harfe), Beat Dähler (Flügel) und Zrinka Durut (Orgel) spielen impressionistisch romantische Werke von César Franck bis Gustav Mahler.

Organistin Zrinka Durut
Organistin Zrinka Durut tritt im Trio in der reformierten Kirche Zollikon auf. (Bild: zvg)

Ausgehend von ­Marcel Tourniers filigranen und impressionistischen «Préludes», haben Jasmine Vollmer an der Harfe, ­Zrinka Durut an der Orgel und
Beat Dähler am Flügel ein stimmungsvolles Programm aus der Zeit des Fin de Siècle ausgesucht. Von Barockmusik inspiriert, aber mit wunderbarer romantischer Harmonik versehen, sind «Prélude, Fugue et Variations» des Orgel-Komponisten César Franck. Ebenfalls von Musik vergangener Epochen beeinflusst ist Grandjanys «Aria in classic Style», wo die Harfe mit vielen Arpeggien präludieren und brillieren darf. ­Natürlich werden auch Solostücke zu hören sein, damit die In­strumente sich auch einmal in dem wunderbaren Raum der Dorfkirche allein entfalten können. Besonders hervorzuheben ist im Programm das wundersame, träumerische «Adagietto» aus der 5. Symphonie von Gustav Mahler, bekannt aus dem berühmten Visconti-Film «Tod in Venedig». Dieses Stück spiegelt die sehnsüchtige Grundstimmung des Fin de Siècle wieder – einer Zeit zwischen Ende und Aufbruch.

Sonntag, 8. November, 17 Uhr, ref. Kirche Zollikon

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