Reduktion des Sortiments

Die Spielzeugbörse Zumikon verhängt einen Annahmestopp für einzelne Artikel.

Puppen in allen Variationen gehören noch immer zum Sortiment der Spielzeugbörse Zumikon. (Bild: zvg)

Als sich die ersten Gruppen bildeten, um Spielzeug und Kinderkleider auszutauschen, herrschte noch nicht dasselbe Überangebot in den Kinderzimmern wie heute. Damals stand die Vernunft im Vordergrund und natürlich auch die Möglichkeit zu sparen, sind doch die Kinder ihrer Spielsachen manchmal überdrüssig und die Kleider rasch zu klein. Aus der Spielzeug- und der Kinderkleidertauschgruppe haben sich die Spielzeugbörse und die Kleiderbörse entwickelt, jetzt Angebote des Frauenvereins.

Heute, mehr als 40 Jahre später, ist die Situation beim Spielzeug nicht mehr vergleichbar. Die Kunden bringen Spielzeug zum Verkauf, werden registriert und erhalten die Hälfte des Preises, nachdem es verkauft wurde. Bedingung ist nach wie vor: Die Spiele müssen ganz, sauber, voll funktionsfähig und mit einer Gebrauchsanweisung oder Beschreibung versehen sein. Da ist gegenseitiges Vertrauen wichtig. Was nicht verkauft wird und auch der Erlös gelangt an Kinderheime und Institutionen für Kinder im In- und Ausland. Da manche Artikel aber nicht gut verkauft werden ­können und so den Platz eng machen, gibt es nun einen Annahmestopp für Wintersportartikel (ausser Schlitten und Schlittschuhe), für Velos (ausser für Kinder und Kindersitze), für Bücher, elektronisches und technisches Spielzeug und für grosse Spieleinrichtungen. Beim Eingang der Spielzeugbörse hängt neu ein Anschlagbrett für die Kunden, an dem diese selbstständig Angebote und Suchinteressen anheften können.

Weitere Informationen auf www.spielzeug-zumikon.ch

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