Weitere Coronafälle im WPZ

Schriftzug Blumenrain
Im WPZ Blumenrain wurden mehrere Mitarbeitende sowie eine Bewohnerin positiv auf Covid-19 getestet. (Bild: ab)

Nachdem zwei Mitarbeitende des Pflegezentrums vor zwei Wochen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, wurden jetzt acht weitere Mitarbeitende und eine Bewohnerin positiv getestet. Sie alle haben keine oder nur milde Symptome wie Kopf- und Muskelschmerzen.

Ende vergangener Woche gab es bei fünf Mitarbeitenden aus unterschiedlichen Bereichen des Pflegezentrums Verdachtsfälle. Sie hatten unabhängig voneinander im privaten Umfeld Kontakt mit positiv getesteten Personen. Die darauffolgenden Tests fielen alle positiv aus. Über das ­Wochenende entwickelten vier weitere Mitarbeitende und eine Bewohnerin Symptome. Die Tests waren ebenfalls positiv. «Alle bisher Infizierten zeigen bis jetzt keine oder sehr milde Symptome», erklärt Heimleiter Nebojsa Racic. Auch die zwei Mitarbeitenden, vor zwei ­Wochen positiv getestet, hätten nur über leichte Kopf- und Muskelschmerzen geklagt und würden mittlerweile wieder arbeiten. Die Heimleitung des WPZ hat den kantonsärztlichen Dienst über die Lage informiert. Dieser ordnete Tests für sämtliche 102 Bewohnenden und 136 Mit­arbeitenden an. Die Ergebnisse ­waren bis am Donnerstagmittag nicht bekannt. Die Bewohnenden essen jetzt auf ihren Zimmern. Zudem werden sie angehalten, Abstand zu halten, doch befänden sie sich nicht in Quarantäne. Besuche sind weiterhin erlaubt, es gelten aber verschärfte Regelungen. Die Angehörigen wurden schriftlich über die Massnahmen informiert und werden auf die neuesten Entwicklungen hingewiesen.

Hospitalisierte Covid-19- Patienten

Das Spital Zollikerberg meldete bis Mittwochnachmittag zehn hospitalisierte Covid-19-Patienten, ein Patient befinde sich auf der Intensivstation. Im Universitätsspital Zürich werden 30 Covid-19-Patienten behandelt, davon sechs auf der Intensivstation. Im Stadtspital Triemli liegen 28 Covid-19-Patienten, davon drei in Intensivbehandlung, im Waidspital zehn, zwei davon auf der Intensivstation. Alle Spitäler stehen im stetigen Austausch, damit Covid-19-Patienten gerecht verteilt werden und der reguläre Betrieb in allen Spitälern gewährleistet bleibt.

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