Entscheid zu Sanaspans auf nächstes Jahr verschoben

Das Geschäft zum Zolliker Ferienheim in Graubünden kommt weiterhin nicht vors Stimmvolk.

Ungewisse Zukunft: Das Zolliker Ferienheim Sanaspans. (Bild: Archiv)

Über die Zukunft des Feriendomizils Sanaspans hätte schon im März abgestimmt sollen. Dann wurde die Gemeindeversammlung verschoben, das Traktandum aber auch im Sommer nicht behandelt. Laut dem jüngsten Verhandlungsbericht des Gemeinderats wird das Geschäft ein weiteres Mal vertagt: «Aufgrund der noch nicht absehbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Tourismus in der Ferienregion Lenzerheide musste der Entscheid über das weitere Vorgehen des Entwicklungsprojekts Sanaspans bis im Frühjahr 2021 aufgeschoben werden.»

Ursprünglich wollte die Gemeinde das defizitäre Ferienheim in der Lenzerheide abstossen. Dann wurde zusammen mit der Bündner Gemeinde ein Neubauprojekt für das gut 56’000 Quadratmeter grosse Areal rund um das Ferienlagerhaus geplant. Vorgesehen war ein Hotelresort und Ferienwohnungen mit insgesamt 500 Betten. Nachdem sich bei Anwohnern und Landschaftsschützern Widerstand geregt hatte, wurde das Projekt überarbeitet und mit einer neuen Marschrichtung versehen: Zunächst sollte das Zolliker Stimmvolk über den Verkauf von 14’000 Quadratmetern Bauland befinden. Dieser Entscheid, der die Genehmigung eines Planungskredits in der Höhe von 230’000 Franken betrifft, soll nun also bis nächsten Frühling hängig bleiben – hoffentlich nicht noch länger.

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