Überbauung Chirchbüel: Das Projekt wird ausgesteckt

Der Gemeinderat hat entschieden, dass Bauprofile das Volumen der drei Baukörper sichtbar machen sollen, um so zur Meinungsbildung beizutragen. Die Bevölkerung kann sich vom 13. Januar bis am 12. Februar ein Bild machen.

Hinter dem Güggelplatz soll das Neubauprojekt wachsen
Hinter dem Güggelplatz soll das Neubauprojekt wachsen. Wie hoch es wird, ist demnächst zu sehen. (Bild: bms)

Auf dem unbebauten Areal Chirchbüel zwischen dem Zumiker Gemeinschaftszentrum und der Forch-Schnellstrasse sollen 52 Wohnungen zu günstigen Mietpreisen entstehen. Sie könnten 2024 bezugsbereit sein. Am 13. Januar 2021 werden für einen Monat erstmals Bauprofile aufgestellt. Sie sollen die Dimensionen der Wohnüberbauung sichtbar machen. Auf die Darstellung von Details wird verzichtet, weil die Aussteckung nur das Richtprojekt gemäss Gestaltungsplan markiert. Das eigentliche Bauprojekt wird im Rahmen des ordentlichen Baubewilligungsverfahrens nochmals ausgesteckt. Das teilt die Gemeinde in einer Medienmitteilung mit.

Vom 30. Oktober 2020 bis am 8. Januar 2021 lag der Gestaltungsplan für die Wohnüberbauung Chirchbüel öffentlich auf. Der Gemeinderat wird Mitte Januar über das ­Ergebnis informieren. Zudem ist für den 2. März 2021 eine zweite Informationsveranstaltung geplant. Über den bereinigten Gestaltungsplan und den Baurechtsvertrag können die Stimmberechtigen vor­aussichtlich am 23. März 2021 an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung abstimmen. Wenn sie zweimal Ja sagen und der Kanton den Gestaltungsplan genehmigt, kann die Gemeinde das Bauprojekt ausarbeiten lassen.

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