Amphibienwanderung

Mit Beginn des Frühjahrs sind Kröten, Frösche, Salamander und Lurche auf Achse. Die Tiere wandern zu ihren Laichgründen. Ein gefährliches Unterfangen.

Freiwillige Helfer errichten einen Amphibienzaun, um die Tiere vor dem Überfahren zu retten. (Bild: zvg)
Freiwillige Helfer errichten einen Amphibienzaun, um die Tiere vor dem Überfahren zu retten. (Bild: zvg)

Nun ist es wieder so weit. Die ersten Vorboten des Frühlings sind weder Schneeglöckchen noch Zugvögel, sondern Frösche, Kröten und Molche, die seit einigen Tagen auf dem Weg zum Laich­gewässer sind.

Sobald es regnet und die Temperaturen nachts über 4°C liegen, marschieren die ersten Tiere los. So geschehen nach der Schneeschmelze Anfang Februar.

Wo besonders viele Amphibien auf ihrem Weg Strassen überqueren müssen, werden oft unzählige ­Tiere überfahren. Damit das dieses Frühjahr auf der Ebmatinger- / Chalenstrasse zwischen Zumikon und Ebmatingen nicht wieder geschieht, errichtet die Gemeinde ­Zumikon einen Amphibienzaun. Dort werden die Tiere in Eimern gesammelt, für die nationale Webfauna-Datenbank registriert und sicher über die Strasse getragen.

Daher die dringliche Bitte an alle Autofahrer, an dieser Stelle vorsichtig und langsam zu fahren, um die freiwilligen Helfer zu schützen. Die Schweiz hat in den vergangenen 100 Jahren über 90 Prozent der Feuchtgebiete und die damit verbundenen Amphibienpopulationen verloren. Unsere Helfer erhalten also die letzten Restbestände dieser faszinierenden Tiere.

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