Zumiker Schüler erhalten eigenes Tablet

Die Juchschule macht einen grossen Schritt in Richtung des digitalen Unterrichts. Parallel wird das Schwimmbecken umfunktioniert.

Sowohl auf dem eigenen Tablet als auch auf dem grossen Wandmonitor können die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht folgen. (Bild: zvg)

Von wegen Ferien: In der Juchschule tut sich einiges. Das seit 2015 leer stehende Lehrschwimmbecken bekommt endlich eine neue Funktion: Zurzeit wird über dem Schwimmbecken unterhalb der Turnhalle ein Holzboden eingezogen. Dies hat die Gemeindeversammlung im Dezember im Rahmen der Budgetdebatte bewilligt. Bald kann das ehemalige Schwimmbecken als Atelier und Versammlungsraum genutzt werden.

Parallel wird an der digitalen Front gearbeitet. Anfang des vergangenen Jahres begann die Planung der notwendigen Erneuerung der ICT-Infrastruktur. Die Erkenntnisse des coronabedingten Homeschooling flossen mit ein. Im Sommer schliesslich fällte die Schule den Grundsatzentscheid, den pädagogischen ­Betrieb in Kindergarten und Primarschule schrittweise auf iPads umzurüsten. Bis Ende 2023 soll jeder Mittelstufenschüler ein eigenes Gerät haben. In der Unterstufe teilen sich je zwei Schüler ein Gerät und im Kindergarten ist ein iPad pro vier Kinder vorgesehen. Nach der Genehmigung des Budgets im vergangenen Dezember kann nun die gestaffelte Beschaffung gestartet werden. Nach den Sommerferien werden als Erstes die Viertklässler ihr persönliches iPad in Empfang nehmen dürfen. Die Mittelstufe wird in der Folge jedes Jahr rollend mit neuen Geräten ausgestattet. Auch auf der Kindergarten- und Unterstufe werden bis 2023 die Geräte schrittweise angeschafft. Ab April werden die Lehrer mit Weiterbildung und Schulung beschäftigt sein, um die iPads pädagogisch und technisch sinnvoll im Unterricht einsetzen zu können. Die Klassenzimmer werden zudem schrittweise mit Grossbildschirmen ausgerüstet.

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