Mithelfen, die Schule zu professionalisieren

Im neuen Schuljahr tritt Urs Rechsteiner seine neue Stelle als «Leiter Bildung» an der Schule Zollikon an.

Urs Rechsteiner, neuer Leiter Bildung, wird die Schulpflege und Schulleiter der Zolliker Schulen entlasten. (Bild: Archiv)

Im vergangenen Sommer haben die Zolliker Stimmberechtigten der Schaffung einer neuen Stelle «Leiter Bildung» zu­gestimmt. Urs Rechsteiner hat den Posten bekommen und spricht über seinen Werdegang und seine Pläne.

Wie sind Sie auf die Stelle aufmerksam geworden?

Als gut vernetzter «Maurmer» wusste ich, dass Zollikon plante, eine solche Stelle zu schaffen. Nach dem Beschluss der Gemeindeversammlung vom Juni 2020 habe ich erwartet, dass die Stelle bald ausgeschrieben wird – was dann aber noch einige Zeit gedauert hat.

Schildern Sie uns doch Ihren Werde­gang.

Er begann 1999 mit der Primar­lehrerausbildung am damaligen «Seminar für pädagogische Grundausbildung SPG». Nach meinem ­Abschluss im Sommer 2002 habe ich während eines Jahres Stell­vertretungen übernommen und ­danach als Mittelstufenlehrer in Zürich-Witikon begonnen. Dort blieb ich ganze zehn Jahre, bis ich im Sommer 2013 die Stelle als Schulleiter an der Primarschule in Zürich-Fluntern antreten konnte, die ich als Kind übrigens selbst besucht hatte. Bis Ende Juli werde ich noch dort bleiben und das Schuljahr ordentlich abschliessen.

Was haben Sie als Leiter Bildung in Zollikon vor?

Ich möchte mithelfen, die Schule Zollikon zu professionalisieren. Und als operatives Bindeglied zwischen der Schulpflege und den Schulleitungen beitragen, dass sich die gesamte Schule in verschiedenen Bereichen weiterentwickeln kann. Dazu gehört auch die Entlastung der eigentlich nur strategisch wirkenden Miliz-Schulpflege, vor allem deren Präsidium.

Welchen Bezug haben Sie zu Zollikon bzw. zu Zumikon?

Als Ebmatinger mit drei schulpflichtigen Kindern kenne ich vor allem die Badi Fohrbach und die Badi Juch. Durch meine Tätigkeit als ­Gemeinderat in Maur habe ich bei sogenannt freundnachbarlichen Nachtessen alle zwei Jahre Kontakt mit dem Gemeinderat von Zollikon und Zumikon. Ein Bezug zu Zollikon ergab sich auch durch einige Lehrpersonen, die in den vergangenen Jahren von Zürich-Fluntern nach Zollikon gewechselt haben.

Mit Urs Rechsteiner sprach Tobias Chi

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