Die Oescher Lesenacht – ein grosser Erfolg

Die erste virtuelle Oescher ­Lesenacht wurde mehr als 3500 Mal aufgerufen.

Wilhelm, Johann und Helene Luft (v.l.n.r.) hatten viel Spass an der virtuellen Oescher Lesenacht. (Bild: zvg)

Die erste virtuelle Oescher Lesenacht war ein voller Erfolg. Am vergangenen Freitag wurde die Seite oescherlesenacht.ch über 3500 Mal aufgerufen. Die Beiträge wurden nicht nur in Zollikon geschaut, sondern auch in den USA, in Singapur, England, Schweden, Polen und sogar Australien. Die Zuschauer konnten aus 30 Beiträgen für Kinder der Primarschule und des Kindergartens wählen. Besonders beliebt beim Publikum war das Projekt von Brigitte Gebs. Ihre Schülerinnen und Schüler trugen Gedichte und kurze Geschichten vor. «Warum die Zitronen sauer sind» von Heinz Ehrhardt und «Erlkönig» von Johann Wolfgang von Goethe zogen die kleinen Zuhörer in ihren Bann. Auch die Geschichte vom «Kleinen Nik» und «Zinnober und die graue Stadt» standen auf der Hitliste weit oben.

Initiator der Lesenacht ist der Eltern­rat Oescher. Die Idee dahinter: Den Kindern, die wegen der Pandemie auf fast alle Schulveranstaltungen verzichten mussten, ­einen schönen Anlass bieten. «Besonders viel Spass hat der Austausch mit den Eltern und das Sichten der Videos gemacht», sagt Philipp Becker, der für die technische Umsetzung verantwortlich war. Viele Eltern und Lehrer haben bei dem Vorlese-Festival mitgemacht und sich als wahre Hörspiel-Künstler entpuppt. Auch hinsichtlich ­Kreativität macht den Zollikern ­niemand etwas vor – es kamen Handpuppen, Verkleidungen und Spielfiguren zum Einsatz.

Die Seite war noch am Samstag und Sonntag freigeschaltet und wurde auch rege besucht. Am Montag wurden alle Videos gelöscht. Wer die Lesenacht verpasst hat, muss sich ein Jahr gedulden. «Wir planen für das kommende Jahr eine zweite Auflage», sagt Becker. Der Termin steht auch schon fest: 25. März 2022.

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