Arbeitseinsätze für Malawi – Helping Days 2021

Anfang Oktober fanden zum 17. Mal die Helping Days an der Sekundarschule Zollikon-Zumikon statt.

Yannick Gehringer aus der Klasse A1b hatte Spass auf dem Lebenshof «Hof Narr» in Egg. (Bild: zvg)

Schülerinnen und Schüler suchten sich vorrangig ­einen zweistündigen Arbeitseinsatz. Für ihre Leistung erhielten sie jeweils mindestens 20 Franken pro Stunde vom Auftrag­geber. Ziel war es, mit dem erarbeiteten Geld die Partnerschule in Malawi zu unterstützen.

Viele Jugendliche legten sich wortwörtlich ins Zeug. Besonders erfreulich war, dass viele den Mut fanden, bei Firmen, Betrieben und sozialen Einrichtungen anzuklopfen und ihre Hilfe anzubieten. Darunter befanden sich Cafés und Restaurants, die Bibliothek Zollikon, die Gemeinde Zollikon, die reformierte Kirche, die Spitex und das Pflegeheim, die Kinderkrippe, die Primarschule, Salons, Garagen sowie der Aldi in Zumikon. Auch Einsätze zu Hause, in unmittel­barer Nachbarschaft oder bei ­Verwandten wurden getätigt. Die Jugendlichen reinigten Fenster, Gartenhäuschen und andere Räume, putzten Autos, spazierten mit dem Hund, hüteten Babys … Viele nutzten auch die Gelegenheit, Gärten winterfest zu machen. Diese Einsätze waren besonders gefragt.

Sprunghaft zugenommen haben ­externe Angebote aus der Bevölkerung. Dies führt die Sekundarschule Zollikon-Zumikon auf zwei Faktoren zurück: Die Bekanntheit der ­Helping Days sei über die Jahre stetig gestiegen und bei einigen Anbieterinnen und Anbietern bereits fixer Jahresbestandteil. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 120 verschiedene Arbeitseinsätze verbucht. Die Schülerinnen und Schüler waren fast ausnahmslos im Einsatz. Die Schule hofft, das angestrebte Spendenziel von 8000 Franken erreicht zu haben. Vielleicht werde es sogar noch ein wenig mehr. Ein besonderes Dankeschön geht an die Eltern der Klasse A2b von Amelie Wohnrau, welche die Partnerschule überraschend mit zusätzlichen 508 Franken unterstützen.

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