Der Herbschtmärt lockte

Bunte Vielfalt am Café am Puls. Neues Angebot: «Das offene Ohr».

Eines war der Herbschtmärt vergangenen Freitag sicherlich: herbstlich. Der Hochnebel hielt sich lange, erst am frühen Nachmittag setzte sich die Sonne langsam durch. Den ganzen Tag über zogen die Besucher – Mütter mit Kindern, Freundinnen, ältere Ehepaare – von Stand zu Stand vor der reformierten Kirche. Diese nutzte den Anlass, nicht zuletzt, um Meinungen einzufangen. Die Besucher wurden explizit gefragt, was sie an der Kirche vermissen, welche Angebote noch fehlen. Viele nahmen die Gelegenheit wahr und notierten ihre Wünsche.

Vorgestellt wurde auch ein neues Projekt des Cafés am Puls: Das ­offene Ohr. Jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr und jeden Donnerstag von 10 bis 12 Uhr bietet eine ­Mitarbeiterin der Seniorenfachfragen vor Ort Unterstützung an. Das geht vom Fahrplänen finden über die Hilfe beim Covidzertifikat bis zu seelsorgerischen Gesprächen. «Wir wollen bei den Problemen im Alltag helfen», unterstrich Silvia Nigg, Sozialdiakonin der reformierten Kirche. Neben ihr werden Beatrice Tschopp und Gabriela Scheidegger ein offenes Ohr haben. «Wenn wir selber nicht weiterhelfen können, haben wir ausreichend Infomaterial zu weiteren Angeboten», erläutert Silvia Nigg.

Auch kulinarisch liess der Herbscht­märt keine Wünsche offen. Ob frischer Zopf, Pasta und Pesto, feine Schokolade oder Biofleisch – alles war da. Und wem es draussen zu kühl war, konnte sich im Café am Puls verpflegen. Abgerundet wurde das Angebot durch Kunsthandwerk mit filigranen Postkarten, Secondhandartikeln vom Chramschopf, Holzarbeiten und den heiss begehrten Waren des Strickclubs: den Pulswärmern, Schals, Ponchos und Handschuhen.

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