Nägel mit Köpfen

Senioren für Senioren: Mitarbeitertreffen mit Lunch und Ausflug.

In der Seilerei erfuhren die Besucher und Besucherinnen aus Zollikon Wissenswertes über das alte Handwerk. (Bild: zvg)

Gefragt sind Rezepte, wie der Verein Senioren für Senioren SfS zu neuen Mitgliedern und vor allem auch zu mehr Freiwilligen kommt, die Fahr-, Haus-, Garten- und Computerhilfe anbieten. Mit einem Besuch der Seilerei Kislig und der Nagli in Winterthur gab es real zu sehen, wie man Nägel mit Köpfen macht oder den richtigen Dreh findet.

In diesem Sinn geht ein Schreiben an alle über 62jährigen Zollikerinnen und Zolliker, mit dem Ziel, die Lücken zu füllen, welche die Pandemie gebracht hat. Verpackt haben das Infomaterial die Vorstandsmitglieder, welche bei dem Jahrestreffen ihre Ressorts vorstellen und anpreisen. Beispiel: Generationen im Klassenzimmer ist für eine begeisterte Monika Speer eine «Win-Win-Situation». Oder das Offene Singen, das Beatrice Tschopp verantwortet, die genau so lang im Verein ist, wie es ihn gibt, nämlich 25 Jahre. Alles Weitere gibt es auf der Homepage: www.sfs-zollikon.ch.

Vorstandsmitglied Roberto Barizzi hat das Treffen mit Lunch und Ausflug als Bonus für die Freiwilligen geplant. Exklusiv und exotisch empfanden die Besucher die Nagelfabrik, die vom gemeinnützigen Verein für Industrie- und Bahnkultur (Inbahn) betrieben wird. Ebenso museal wie modern geht es in der Seilerei Kislig zu und her: Besitzer Martin Benz zeigte mit der Überzeugung eines Jungunternehmers, wie man auf ­alten Flechtmaschinen oder Dreh­automaten zeitgemässe Spezialseile herstellt: Seile für Kinderspielplätze und Zauberkünstler. Uhrenschnüre und weitere Spezialitäten. Beide ­Betriebe sind Denkmäler einer fernen Zeit, die trotz der ausländischen Konkurrenz ihre Nische gefunden haben.

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