Tore auf dem Silbertablett

Zürisee Unihockey verliert zweimal unglücklich und kommt in der Tabelle nicht vom Fleck.

Zürisee Unihockey lieferte am Wochenende spannende Spiele. (Bild: zvg)

Vergangenes Wochenende hatten die Zürcher ein happiges Programm: die Spiele gegen die Tabellennachbarn Unihockey Rheintal Gators und Vipers Innerschwyz.

Die ersten Spielminuten waren geprägt von taktischem Abtasten. Zürisee hatte die finnische Fraktion des Gegners gut im Griff und konnte einige Male gefährlich vor dem gegnerischen Tor auftreten. Es kam jedoch, wie es diese Saison schon öfters passierte. Mit unnötigen Fouls oder Ballverlusten servierte man den Gators aus dem Rheintal die Tore auf dem Silbertablett.

Irgendwie fand man kein Rezept, die Rheintaler zu bändigen, geschweige denn, selber Tore zu erzielen. Leider brachte das Timeout keinen Erfolg und Nieminen netzte in der 30. Spielminute bereits zum 7:0 ein. Nach 32 Minuten wendete sich das Spiel. Marc Fischer eröffnete das Score für die Gäste und kurz darauf konnten die Seebuben durch Hartmann im Powerplay auf 7:2 verkürzen. Mit einem Fünftore-Rückstand ging es in die letzten 20 Minuten. Dem Team um Coach ­Jucker war bewusst, dass noch nichts verloren ist. Mit einem Tor nach 36 Sekunden verkürzte Stefan Hauswirth. Fünf Minuten später konnte Kohli den vierten Treffer erzielen und in der gut gefüllten Halle kam nochmals Spannung auf. Der sicher geglaubte Sieg der Ostschweizer wackelte. In der 47. Spielminute stoppte jedoch Kurzmann die Aufholjagd mit dem achten Treffer für das Heimteam. Die letzten Tore erzielten Hartmann zum 8:5 und ­Bischof zum 9:5 Schlussresultat.

Der Start im heimischen Farlifang missglückte. Nach nur wenigen Minuten war man im Rückstand. Es benötigte ein Powerplay, in welchem Joël Wachter zum Ausgleich einsetzen konnte. Nach diesem Tor übernahm Zürisee Unihockey das Spieldiktat. In der 15. Minute schoss Hauswirt auf Pass von Kohli die Zürcher in Front. Nur wenige Minuten später musste man in Überzahl einen unglücklichen Gegentreffer entgegennehmen. Die postwendende Antwort kam erneut von Joël Wachter im Powerplay. Besser gelang der Start ins zweite Drittel. Stefan Hauswirth konnte den Vorsprung in der 23. Minute erhöhen. Nur wenige Minuten danach erzielten die Innerschweizer aber den 4:3 Anschlusstreffer. Im letzten Drittel drohte den Hausherren weiteres Ungemach. Innerhalb von zehn Minuten drehten die Innerschweizer die Partie mit vier Treffern, wieder mussten die Seebuben einem Rückstand hinterherrennen. Obwohl Fischer mit seinem 5:7 Anschlusstreffer nochmals für Spannung sorgte, blieb man auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende punktelos.

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