Verspätungen bis zu fünf Minuten

Die bevorstehende, umfassende Sanierung des Tunnels Zumikon hat in den nächsten zwei Jahren Auswirkungen auf die Pünktlichkeit der Forchbahn.

Bei der Forchbahn kommt es wegen der Tunnelsanierung in den kommenden zwei Jahren zu Verspätungen. (Bild: zvg)

Seit Ende Oktober gilt bei der Forchbahn ein leicht angepasster Fahrplan. Die Züge der S18 mit Halt an allen Haltestellen in Fahrtrichtung Esslingen fahren ab Stadelhofen jeweils zwei Minuten später los. Die Abfahrtszeiten sind somit zu den Minuten 20 und 50 und während des 15-Minuten-Takts zusätzlich 05 und 35. Die Tramlinie 11 bis Rehalp und die Haltestellen der S18 bis Egg haben ebenfalls angepasste Abfahrtszeiten. «Die Anpassung wurde nötig, da wir wegen der Vorbereitungsarbeiten zur Sanierung des Tunnels zwischen Waltikon und Zumikon vorerst nur auf einem Gleis fahren können», erklärt Forchbahn-Geschäftsführer Hanspeter Friedli. Bisher kreuzten sich die Züge im Tunnel zwischen Waltikon und Zumikon, nun erfolgt die Kreuzung zwischen Zollikerberg und Waltikon.

Nicht geändert hat sich der Fahrplan für die Schnellzüge, die in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends zwischen Rehalp und Forch ohne Halt verkehren. «Oft fahren diese nun vor Waltikon auf die vorausfahrenden Regionalzüge auf», sagt Hanspeter Friedli. Nur so könne die Kreuzung mit den stadteinwärts fahrenden Zügen auf der Forch gewährleistet werden. Dies führt dazu, dass sich allfällige Verspätungen direkt auf die Gegenzüge übertragen. «Leider wird sich die Situation ab Januar 2022 noch verschärfen, weil wegen der Sanierung des Tunnels durchgehend nur noch ein Gleis zur Verfügung steht. Diese betriebliche Herausforderung wird uns leider die nächsten zwei Jahre begleiten.»

«Wir werden versuchen, den Fahrplan mit organisatorischen Massnahmen und auch solchen auf Seiten der Infrastrukturbauten zu optimieren», verspricht der Geschäftsführer. Während der Hauptverkehrszeiten sei derzeit mit Verspätungen von bis zu fünf Minuten zu rechnen. «Wir können nur ans Verständnis unserer geschätzten Fahrgäste für diese Situation appellieren.»

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