Bittere Heimniederlage

Zürisee Unihockey taucht gegen Unihockey Limmattal und kommt im Strichkampf nicht vom Fleck.

Hoch verloren, aber noch bleibt die Chance auf einen Playoffplatz. (Bild: zvg)

Mit einem jungen Rumpfkader startete man am Sonntagabend gegen den Drittplatzierten Unihockey Limmattal. Da die Verletztenliste der Seebuben immer länger geworden ist, brachte man genau 12 Spieler aufs Matchblatt. Ziel war es, den Gegner zu ärgern und selbst zu Chancen zu kommen. Genau dies setzten die Zumiker in den ersten 20 Minuten um. In der Defense liess man wenig zu, ansonsten war der gut aufspielende Yon Beck zur Stelle. Nach 20 Minuten waren die Gäste mit einem 0:0 gut bedient, da Kohli noch kurz vor der Drittelssirene den Pfosten traf. Der Plan des Taktikfuchscoach ­Jucker schien aufzugehen. Nach einer überstandenen Strafe gegen das Heimteam brauchte es eine Einzelleistung von Küng, um seine Farben in Front zu schiessen. Mit einem «Bubentrickli» eröffnete er das Score. Die Seebuben liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und setzten immer wieder Nadelstiche. Mit einem Doppelschlag des Auswärtsteam in der 32. und 35. Minute stand es nach 40 Minuten 0:3. Im Schlussdrittel wollte man aus einer gepflegten Defensive heraus zum Torerfolg kommen. Es kam jedoch so, wie es in dieser Saison schon öfters passiert ist. Durch unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung lud man den Gegner zum Toreschiessen ein. Nach 53 Minuten spielten die Gäste einen 0:7-Vorsprung heraus – allesamt durch Kontermöglichkeiten. Ebenfalls in der 53. Minute erzielte J. Wachter auf Zuspiel von S. Hauswirth den Ehrentreffer. Den Schlusspunkt setzten die Gäste zwei Minuten vor Schluss mit dem 1:8.

Das Schlussresultat trügt, man hatte dem Drittplatzierten in den ersten zwei Dritteln alles abverlangt. Somit steht Zürisee Unihockey auf dem 9. Tabellenrang, kann jedoch nach wie vor um einen Playoffplatz spielen. Die nächste Möglichkeit bietet sich morgen Samstag, wo die Seebuben auswärts auf den UHC Herisau treffen – Anpfiff ist um 18 Uhr.

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