Parolen Zumikon

Samstag, 27. November 2021, 10.00 Uhr, Gemeindesaal, Gemeinschaftszentrum, Dorfplatz 11

Traktandiert sind folgende Geschäfte

  1. Budget 2022. Festsetzung Steuerfuss. Genehmigung.
  2. Liegenschaft Schwäntenmos 7 (Werkhof). Baurechtsvertrag mit der Dozza Bau AG. Verkauf des Gebäudes. Genehmigung.
  3. Chapfstrasse 48. Gestaltungsplan. Aufstellung und Zustimmung.
  4. Verordnung über die Behördenentschädigungen. Anpassung Grundpauschale Gemeinderat sowie Entschädigung Schulpräsidium. Teilrevision der Verordnung.
  5. Beantwortung von allfälligen Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz

Die Mitte Zumikon nominiert Gemeinderatskandidatin

An ihrer Parteiversammlung hat «Die Mitte Zumikon» ihre Kandidierenden für die Gemeindewahlen 2022 nominiert. Für den Gemeinderat steigt Beryl Niedermann, selbständige Rechtsanwältin, ins Rennen. Brigit Piaz-Reinert, Geschäftsleiterin einer Stiftung für Weiterbildung, kandidiert für eine zweite Amtsperiode in der Schulpflege, und Lukas Fischer, Vermögensverwalter in einer Privatbank, bewirbt sich für den freiwerdenden, von der Mitte-Partei gehaltenen Sitz in der Rechnungsprüfungskommission.

Die Versammlung stimmte ferner dem Budget 2022, das einen Ertragsüberschuss von 8,8 Millionen vorsieht, und der Senkung des Steuerfusses von 85 auf 83 Prozent zu. Eine weitergehende Reduzierung der Steuern erachtet die Partei mit Blick auf die anstehenden grossen Investitionsvorhaben (Gemeindezentrum, Dorfplatz, Tiefgarage) als nicht angebracht.

Auf Zustimmung stiess auch der Verkauf des Gebäudes des jetzigen Werkhofs an die Dozza Bau AG sowie der Abschluss des entsprechenden Baurechtsvertrags. Die Mitte-Partei begrüsst es, dass mit diesem Geschäft gleich zwei Zumiker Unternehmen berücksichtigt werden, da vorgesehen ist, dass auch die Schreinerei Eigenmann AG das Gebäude nutzen wird. Der Teilrevision der Verordnung über die Behördenentschädigung stimmte die Partei ebenfalls zu. Sie beurteilt es als geboten, dass die Grundpauschale für die Gemeinderatsmitglieder an das Niveau in vergleichbaren Gemeinden angepasst wird.

Nach eingehender Diskussion sprach sich die Versammlung einstimmig gegen den privaten Gestaltungsplan Chapfstrasse 48 aus – dies aus grundsätzlichen Überlegungen. Die Vorschriften der ausgewogenen Zumiker Bau- und Zonenordnung, die erst seit September 2019 in Kraft sind, sollen nicht durch einzelne private Wohnbauprojekte unterlaufen werden.


Zustimmung zu tieferen Steuern und Nominationen für die Behördenwahl 2022

Vor dem Start der gut besuchten Parteiversammlung vom 17. November im neuen Feuerwehrgebäude führte Thomas Epprecht die Anwesenden durch das neue Feuerwehrgebäude. An der Parteiversammlung hat die FDP Zumikon teilweise intensiv über die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 27. November 2021 diskutiert. Dank der erfreulichen Finanzlage stimmt die FDP der RPK zu und empfiehlt, den Steuerfuss um vier Prozent auf 81 Prozent zu senken. Im übrigen wurde das Budget unverändert gemäss dem Antrag des Gemeinderates zur Annahme empfohlen. Unbestritten war das Geschäft über den Baurechtsvertrag mit der Dozza Bau AG. Die FDP Zumikon ist erfreut, dass mit dieser Lösung zwei Gewerbebetrieben ermöglicht wird, ihre Zukunft weiterhin in Zumikon zu planen. Der private Gestaltungsplan Chapfstrasse 48 wurde durch Gemeinderat Marc Bohnenblust von der GLP vorgestellt. Da gemäss seinen Aussagen keine Mehrausnützung durch den Gestaltungsplan erfolgt, wurde auch diesem Geschäft zugestimmt. Unbestritten war zuletzt auch die Verordnung über die Behördenentschädigung.

Anschliessend folgte eine erste Nominationsrunde für die Behördenwahlen 2022. Nominiert wurden folgende Kandidaten:

Gemeinderat:

  • Stefan Bührer, erneute Kandidatur und Kandidat für das Gemeindepräsidium.
  • Thomas Epprecht, erneute Kandidatur

Schulpflege:

  • Christoph Bürki, neu. Christoph Bürki, Jahrgang 1967, wohnt seit 2010 in Zumikon, ist verheiratet und hat zwei schulpflichtige Kinder. Er arbeitet als unabhängiger Vermögensverwalter in Zürich.

Sozialbehörde:

  • Nicole Ziegler, erneute Kandidatur

RPK:

  • Tobias Bremi, erneute Kandidatur
  • Eva Heimrich-Kämpfer, erneute Kandidatur
  • Dominik Ziegler, erneute Kandidatur, neu auch für das Präsidium

Damit ist die FDP Zumikon für die kommenden Behördenwahlen gut aufgestellt. Eventuelle weitere Kandidaturen werden anfangs 2022 nominiert.


glp Zumikon sagt viermal Ja

An ihrer Mitgliederversammlung vom 10. November stellte die grünliberale Partei Zumikon die Ampel für alle Geschäfte der Gemeindeversammlung auf Grün. Die glp Zumikon ist insbesondere erfreut über die finanzielle Entwicklung der Gemeinde und das vom Gemeinderat vorgeschlagene Budget 2022. Die vorgeschlagene Steuerfussreduktion um zwei Prozentpunkte erachtet die glp als angemessen, insbesondere auch in Anbetracht der anstehenden Investitionen der Gemeinde in den nächsten Jahren. An der Versammlung wurden auch die Kandidaten für die kommunalen Behördenwahlen 2022 nominiert. Die glp Zumikon ist stolz, den Zumikerinnen und Zumikern mit Marc Bohnenblust (bisher) für den Gemeinderat und Martin Welser (bisher) für die RPK zwei bewährte und kompetente Personen zur Wahl vorschlagen zu können.


SVP Zumikon befürwortet ­weitergehende Steuersenkung

An ihrer Parteiversammlung vom 11. November folgte die SVP Sektion Zumikon mit ihrer Parolenfassung weitgehend den Anträgen des Gemeinderates. Die Geschäfte Baurechtsvertrag Schwäntenmoos, Gestaltungsplan Chapfstrasse 48 und Verordnung über die Behördenentschädigungen fanden die ungeteilte Zustimmung der Mitglieder, und die SVP Zumikon empfiehlt zu allen drei Vorlagen ein JA. Auch gegenüber dem vom Gemeinderat vorgelegten Budget 2022 herrschte grundsätzlich Wohlwollen. Die SVP empfiehlt hingegen, den Änderungsanträgen zu folgen, welche die Rechnungsprüfungskommission (RPK) stellen wird: Einerseits handelt es sich dabei um zwei Streichungsanträge im Umfang von CHF 310 0000, und andererseits sollen die Steuern um 4%-Punkte gesenkt werden statt, wie vom Gemeinderat beantragt, um bloss 2%-Punkte. Dies ist für die Gemeinde finanziell problemlos vertretbar: Es wurde über Jahre hinweg stets übervorsichtig budgetiert, und jedes Jahr war dann der Rechnungsabschluss massiv besser als das Budget. Es ist somit mehr als gerechtfertigt, den Zumiker Steuerzahler nach Jahren des Darbens nun einmal etwas zu entlasten! Zumikon ist auch so noch weit davon entfernt, wieder die steuergünstigste Gemeinde des (nicht eben steuergünstigen) Kantons Zürich zu sein.

 

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