Viel Bewegung

So unterschiedlich ist die Weihnachtszeit!

Lange Spaziergänge, festliche Menüs, süsse Vanillekipferl: In der Adventszeit gibt es die verschiedensten Traditionen.

Nun geht die Adventszeit auf die Zielgerade. Die Kinder bekommen heute Ferien, übermorgen wird die vierte Kerze angesteckt. Das Christkind und der Weihnachtsmann werden sehnlichst erwartet. Wie aber begehen die Zolliker und Zumiker die Weihnachtszeit und das Fest? Wird es besinnlich oder eher sättigend?

Wir haben grosse und kleine Leser und Leserinnen befragt; sie erzählen uns ihre Traditionen.

Die vierköpfige Familie Gerull wohnt in Zollikon. Bereits seit Anfang Dezember sind sie auf Weihnachten eingestellt. (Bild: zvg)

Die vierköpfige Familie Gerull wohnt in Zollikon. Bereits seit Anfang Dezember sind sie auf Weihnachten eingestellt.

«Bei uns ist die ganze Adventszeit sehr weihnachtlich», sagt Birgit ­Gerull. «Wir schreiben Weihnachtskarten, hängen Kugeln an die Fenster, schmücken alles ein wenig. So richtig los geht es dann mit dem Samichlaus. Der kommt eigentlich am 6. Dezember, in diesem Jahr hat er aber nur Briefe geschrieben, auch er musste sich an die Corona-Massnahmen halten. Vincent und Joline singen Lieder, sagen Versli auf, dann feiern wir mit Freunden. Heiligabend gehen wir nachmittags in die Kindermesse. Das ist immer total schön, man trifft das halbe Dorf, viele Bekannte und Freunde wieder, redet ein wenig miteinander und stimmt sich auf den Abend ein. In diesem Jahr feiern auch die Grosseltern wieder mit uns. Am Abend lesen wir die Weihnachtsgeschichte vor, singen Weihnachtslieder, dann folgt die Bescherung und wir essen zusammen gemütlich Raclette. Meine Eltern besuche ich in Deutschland diesmal ganz alleine vor Weihnachten. Den 25. und 26. Dezember verbringen wir mit langen Spaziergängen und unserer traditionellen Joggingrunde. Am Abend gibt es eine Gans, die wir tagsüber zubereiten. Vor Silvester wären wir gerne zur ­Familie nach Deutschland gereist, wegen der Corona-Massnahmen im Ausland ist es aber einfach zu schwierig. Nun bleiben wir hier und lassen den Tag auf uns zukommen. Wahrscheinlich werden wir eine Tageswanderung durch den Tiefschnee wagen und den Abend spontan mit Freunden verbringen. Neujahr wird dann eher ruhig. Zwei Tage später beginnt ja auch die Schule wieder und wir stimmen uns auf die Arbeit ein.»

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