Ökumenischer Gottesdienst mal anders

In der katholischen Kirche Zollikon findet morgen Samstag ein besonderer ökumenischer Gottesdienst statt.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es an der Feuerschale eine heisse Erfrischung. (Bild: zvg)

Im Januar begeht die weltweite Kirche traditionell die Gebetswoche für die Einheit der Christenheit. Allein die Tatsache, dass es eine solche Woche braucht, weist auf ein schmerzliches Defizit hin. Einheit ist kein erreichter Zustand, sondern benötigt immer wieder grosse Anstrengungen, auf die Andersartigkeit des anderen einzugehen, Verständnis zu entwickeln für dessen Geschichte und nicht den Unterschied, sondern das gemeinsame Grössere zu betonen.

So feiern morgen Samstag auch die katholische Kirchgemeinde Zolli­kon-Zollikerberg-Zumikon und die reformierte Kirche Zollikon einen ökumenischen Gottesdienst. Das diesjährige Motto lautet: «Wir haben seinen Stern im Osten gesehen». Es bezieht sich auf die biblische Geschichte der Sterndeuter, die, so verschieden ihre Biographien, gemeinsam vertrautes Terrain verlassen haben und sich auf ihrer Reise von einem Stern leiten liessen. Dieser Stern war unerreichbar und doch wegweisend. Pfarrer Pascal Marquard und Pfarrer Simon Gebs werden laut über dieses Unerreichbare und doch so Wichtige nachdenken und auch nach Störfaktoren fragen, die private Beziehungen, aber auch das offene Gespräch und Miteinander von Konfessionen und Religionen regelmässig torpedieren.

Samstag, 22. Januar, 17 Uhr in der katholischen Dreifaltigkeitskirche Zollikon. Im Anschluss sind alle zu einem Punsch oder Glühwein an der Feuerschale eingeladen.

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