Hinter den Kulissen der Turatzburg

Man wundert sich: Seit rund einem Jahr hängt die Werbe­blache und verweist auf die anstehende Renovation der 60-jährigen Pfadihütte. Doch scheint nichts zu passieren.

Noch steht die Turatzburg im alten Gewand. Das ist nur noch eine Frage der Zeit. (Bild: zvg)

«Es ist nicht so, dass nichts passiert ist», sagt Adrian ­Michael, Präsident der Elternkommission der Pfadi Morgestärn. Im Hintergrund tat und tut sich einiges – was nicht zuletzt der Grund ist, weshalb sich an der Erscheinung der Turatzburg nichts geändert hat.

Verzögerungen, Verzögerungen

Grund für die bauliche Verzögerung sind Auflagen, Finanzen, und noch mehr Auflagen. Die Turatzburg gilt als Schutzobjekt – hier darf nicht einfach gebaut, renoviert oder saniert werden. Steht auf der einen Seite die Denkmalpflege, steht auf der anderen die Frage nach der Finanzierung. Mittlerweile erhielten die Zuständigen eine Baubewilligung, allerdings mit weiteren Auflagen.

Erst einmal schien alles unter einem guten Stern zu stehen: Finanzierungskonzepte wurden erstellt, Spenden gesammelt, Offerten eingeholt. Doch diese entpuppten sich als finanziell untragbar. Im Hintergrund laufen zwar Vorbereitungsarbeiten, doch los geht es erst, wenn Denkmalschutz, Baubewilligung und Finanzierung unter ­einen Hut gebracht sind.

Aktuell holen die Verantwortlichen – Thomas Bosshard, Präsident der Stiftung Pfadfinderheim Zollikon, Adrian Michael, Präsident der ­Elternkommission Pfadi Morgestärn, und die Abteilungsleiter ­Jules ­Müller und Julian Rengel – weitere Offerten ein, informieren sich über Einsparmöglichkeiten und erschliessen weitere Einnahmequellen, damit die Bauarbeiten starten können. Einen genauen Zeitpunkt gibt es dafür nicht.

Spenden an: Stiftung Pfadfinderheim Zollikon, 8702 Zollikon, IBAN: CH89 0900 0000 8003 4751 6

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