Für 20 Millionen meistbietend verkauft

Der Verkauf des Feuerwehrgebäudes brachte mehr ein als erwartet. Das überschüssige Geld fliesst in den Neubau Schwäntenmoos und die Erneuerungen im Dorfzentrum. Am 31. März wird informiert.

Wo lange Zeit Feuerwehrleute ein- und ausgingen, übernimmt nun der langjährige Zumiker Eduard Brunner die Zügel. (Bild: bms)

Das alte Feuerwehrgebäude sollte für einen Mindestpreis von 8.7 Millionen Franken verkauft werden. Das entschied die Gemeinde Ende November 2020. Der Auftrag ging im Sommer 2021 an die Ginesta Immobilien AG, Küsnacht, welche die Immobilie noch im selben Herbst zum Verkauf ausgeschrieben hat. Im Zuge dieser Ausschreibung meldeten sich 47 Interessenten. Die Gemeinde führte mit den 21 Höchstbietenden eine zweite, verbindliche Angebotsrunde durch, wobei das Grundstück besichtigt werden durfte. Von diesen 21 Interessenten blieben schliesslich neun.


Die Offerten bewegten sich zwischen 13,75 und 20,96 Millionen Franken. Laut Gemeinde sollte das Grundstück an den Meistbietenden gehen. Das ist der seit 30 Jahren in Zumikon lebende Eduard Brunner. Mit seinem Angebot von 20,96 Millionen erzielt die Gemeinde einen Mehrerlös von 12,26 Millionen Franken.


Mit dem Erlös will die Gemeinde zum einen den Neubau Schwäntenmos finanzieren. Die Kosten dafür belaufen sich auf total 12,68 Millionen Franken. Die Gebäudeversicherung des Kantons wird voraussichtlich eine Subventionszahlung von 0,4 Millionen Franken leisten. Somit sind für den Neubau noch gut 10 Millionen Franken zu finanzieren, was mit den über 20 Millionen Franken Einnahmen problemlos möglich ist. Zum anderen soll der Erlös in die Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten im Herzen des Dorfzentrums fliessen. Wie im Anschluss an die jüngste Gemeindeversammlung Thomas Epprecht erläuterte, belaufen sich die aktuellen Kostenschätzungen zur Realisierung dieser Projekte auf gegen 10 Millionen Franken. Der kürzlich abgesagte Informations-Abend wird am 31. März nachgeholt. (zzb)

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1 Kommentar

  1. Grossartig, dass die Gemeinde hier einen Gewinn erzielen konnte und diesen u.a. für Sanierungsarbeiten aufwenden möchte. Ist ggf. bereits klar ob diese Aufwendungen auch die Spielplatzinfrastruktur in Zollikon als auch Zollikerberg einschliesst? Wie in einem Beitrag des Zolliker/Zumiker Boten von vor ein paar Wochen erwähnt, braucht es hier eine Veränderung.