Mond-Halo über Zollikon

Ein Halo oder Lichthof entsteht, wenn sich Lichtstrahlen an Eiskristallen in der Atmosphäre brechen. Vergangenen Samstag konnten späte Spaziergänger das Phänomen auch am Zolliker Himmel bestaunen.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag wurden späte Spaziergänger auf der Zolliker Allmend Zeuge eines eindrücklichen Naturphänomens: Um den Mond hatte sich ein grosser Lichtkreis gebildet, ein sogenannter Halo. Dafür verantwortlich sind Eiskristalle in der Atmosphäre. Fallen Sonnen- oder Mondstrahlen auf diese Eiskristalle, brechen und reflektieren sie das Licht ähnlich einem Prisma. Dadurch unterscheiden sie sich von Regenbögen, die durch die Reflektion an Wassertropfen entstehen.

Das Schauspiel über der Allmend hielt von etwa 22.00 bis 23.30 Uhr an. Ein Flugzeug kreuzte den Halo mit deutlich sichtbarem Kondensstreifen. Fast könnte man meinen, es wäre Vollmond gewesen. Tatsächlich fällt dieser erst auf den 16. Februar.

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