Hochs und Tiefs am zweiten Playout-Wochenende

Das 1.-Liga-Herrenteam verliert das zweite Playout-Spiel in Frauenfeld mit 7:4 und rehabilitiert sich einen Tag später in Zumikon mit 3:2 im heimischen Farlifang. Für einen vorzeitigen Ligaerhalt braucht es nun zwei Siege in Serie.

Die Blau-Weissen wehren sich mit Leibeskräften gegen die Thurgauer. (Bild: zvg)
Die Blau-Weissen wehren sich mit Leibeskräften gegen die Thurgauer. (Bild: zvg)

Das Samstagsspiel startete mit einem Paukenschlag. Stefan Hauswirth setzte in der ersten Minute den Ball an die Latte. Blau-Weiss kontrollierte das Spielgeschehen und kam einige Male gefährlich vors Tor der Thurgauer. Das Score eröffneten aber die Red Lions in der 7. Minute. Bis zur 14. Minute baute der Gastgeber den Vorsprung auf vier Tore aus. Kurz vor der ersten Pause gelang Nico Nater der Treffer zum 4:1. Nach einem aus­geglichenen Mitteldrittel musste Zürisee alles in die Waagschale werfen. Jucker und Wachter verkürzten, aber die Zeit reichte nicht, um das Ruder rumzureissen.

Mit dem Messer am Hals, das heisst, einer offensiveren Spielweise wollte man am Sonntag den Gegner früher unter Druck setzen und Fehler im Aufbauspiel provozieren. Doch wieder lief es den Zürchern nicht wie erhofft. Ein glücklicher Ablenker brachte die Gäste aus Frauenfeld 0:1 in Führung. Danach erspielte sich Zürisee Unihockey Chance um Chance. Doch die Bälle fanden den Weg nicht ins Tor. Kurz vor Ende des ersten Drittels brach das Sturmduo Hauswirth und Wachter den Damm. Innerhalb von zwei Minuten stellte Joël Wachter das Skore auf 3:1 und sicherte sich einen lupenreinen Hattrick. Das zweite Drittel blieb torlos. Spannend wurde es, als Maurer vier Minuten vor Schluss auf 3:2 verkürzte. Mit einem zusätzlichen Feldspieler drückten die Ostschweizer auf den Ausgleich. Mit stoischer Ruhe verwaltete die Zürisee-Truppe den knappen Vorsprung und gewann mit 3:2.

Dank diesem knappen Sieg verkürzte Zürisee Unihockey die Serie auf 1:2. Der nächste Kampf findet am 4. März in Frauenfeld statt. Sollten die Blau-Weissen erneut einen Matchball abwehren können, käme es am 6. März zum grossen Final im heimischen Farlifang.

Anzeige