Sternstunde

Unter dem Titel «Sternstunde Skulptur-Zeichnung-Malerei» zeigt die Villa Meier-Severini in Zollikon das vielfältige Werk der Küsnachter Künstlerin Renata Schalcher.

Bild: zvg

Renata Schalcher lässt sich bei ihren Skulpturen, ­Bildern und Installationen vom ­täglichen Üben der japanischen Kalligraphie leiten. Die hochkonzentrierte, aber leichte Führung des Tuschpinsels über das Reis­papier ist für sie gleichzeitig Meditation und Inspiration, die bestimmenden Quellen ihres Schaffens, eingebettet in die fernöstlichen ­Philosophien. Daraus entstehen grosszügige Zeichnungen. Mit schwungvollen Linien in Tusche, Kohle, Graphit oder Ölstift. Oft bilden die Zeichnungen das mentale ­Fundament für Skulpturen oder Gemälde.

Ihre Skulpturen aus Eisen oder Chromstahl sprechen eine eigene Formensprache, von streng geometrisch bis poetisch organisch. Sie sind oft mehrteilig, manchmal kombiniert mit einem irritierend reflektierenden Teil aus Radiant-Plexiglas, sie drehen sich mit dem Wind oder sind miteinander verschränkt.

Den Gegenpol zu den Skulpturen bilden Renata Schalchers Gemälde. In den kräftigen, klaren Farbräumen tummeln sich winzige Wesen, tanzende Elfen, witzige Kobolde und schreckliche Monster.


4. März bis 20. März 2022

Vernissage: Freitag, 4. März 2022, ab 17 Uhr. Lesung und Apéro: Sonntag, 13. März um 15 Uhr aus dem Buch «Zum Sterben schön» mit Nils Müller und Claudia Wanger.

Finissage: Sonntag, 20. März 2022 von 14 bis 18 Uhr.

Öffnungszeiten: jeweils ­Donnerstag bis Sonntag von 14 ­bis 18 Uhr.

Villa Meier-Severini, Zollikerstrasse 86, beim Dufourplatz, 8702 Zollikon

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