Alte Pläne – neu realisiert?

Thomas Gugler, Vorsteher der Schulliegenschaften, sicherte die Option zur Übernahme der Pläne für das Betreuunghaus.

Eine zweite Chance zeichnet sich für den Neubau des Betreuunghauses Zollikerberg ab. An der Gemeindeversammlung im vergangenen Dezember hatte das Stimmvolk den Abbruch des Projekts gefordert, da die Rea­lisierung drohte, zu teuer zu werden. Schulliegenschaften-Vorsteher ­Thomas Gugler konnte nun einen Vergleich mit dem Architekten schliessen: So wurden Bienert Kintat in der Zwischenzeit 50’000 Franken zur Abgeltung aller Ansprüche gezahlt. Der Architekt hatte wegen angeblich entgangener Gewinne geklagt, die Gemeinde Zollikon jedoch dagegen gehalten. An einer Schlichtungsverhandlung kam nun der Vergleich zustande. «Die 50’000 Franken standen Bienert Kintat für die geleistete ­Arbeit zu», erklärt Schulpflegepräsidentin Corinne Hoss. Die Schul­pflege plant nun, der nächsten ­Gemeindeversammlung einen Projektierungskredit vorzulegen. «Würden wir einen neuen Wettbewerb ausschreiben, müssten wir fast ebenso viel Geld in die Hand nehmen, verlören aber viel Zeit», unterstreicht Hoss. Neben diesem Thema war der Ukraine-Krieg Diskussionsgegenstand der Sitzung vom Dienstagabend. Mit Blick auf die zu erwartenden Schulkinder wurde erörtert, welche Räume wann zur Verfügung gestellt werden könnten.

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