Nervenstark: Zürisee Unihockey

Dank eines Auswärts- und eines Heimsiegs am vergangenen Wochenende trennt Zürisee noch ein Sieg vor dem Ligaerhalt.

Ein Kinderspiel war der Sieg der Züribuben nicht. Umso grösser die Freude. (Bild: zvg)
Ein Kinderspiel war der Sieg der Züribuben nicht. Umso grösser die Freude. (Bild: zvg)

Während am Samstag der ESV Eschenbach (2. Liga) nur knapp bezwungen wurde, zeigte die Mannschaft um Coach Fabian Jucker vor allem im Heimspiel, dass es einen Klassenunterschied zwischen den beiden Teams gab. Zürisee spielte über weite Strecken souverän und gewann mit 8:4. Drei der vier Gegentore erzielten die Gäste dabei im Powerplay. Ein Zeichen dafür, dass die Defensive im Spiel mehrheitlich gut gespielt wurde. Hauswirth und Nater waren für die ersten Tore besorgt, bevor den Luzernern der einzige Treffer aus dem Spiel heraus gelang. Jörg Wachter punktete noch vor der ersten Drittelpause mit zwei weiteren Treffern. Mit dem komfortablen 5:2 ging es zum Pausentee.

Dann geriet der gut geschmierte Zürisee-Motor etwas ins Stocken. Zweimal holte das Heimteam eine Strafe, und zweimal liess sich das Powerplay von Eschenbach nicht bitten. Aus einem 5:2 wurde ein 5:4. Wäre man in der abgelaufenen Saison bei einem solchen Stand nervös geworden, hielten die Nerven der abstiegsgefährdeten Seetruppe besser. Kurz vor der zweiten Drittelpause fiel das 6:4. Captain Kohli betonte vor dem Wiederanpfiff, auch das letzte Drittel sei unbedingt zu gewinnen. Gesagt, getan. Mit einem souveränen Auftritt und zwei weiteren Toren sicherten sich die Seebuben den 8:4 Sieg. Damit führt Zürisee in der Serie mit 2:0 und kann kommenden Samstag in Eschenbach alles klarmachen. Ein Sieg fehlt noch, um sich in der 1. Liga zu halten.

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