Erneuerter Reitweg

Auf dem Areal der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung sind sieben ausgebildete Island­pferde im Einsatz. Nun erhalten sie einen erweiterten, natürlichen Pferdeweg.

Zora Brönnimann, Leiterin Heilpädagogisches Reiten, auf einem Ausritt mit Jasmin und dem gutmütigen Isländer Haemingur. (Bild: zvg)
Zora Brönnimann, Leiterin Heilpädagogisches Reiten, auf einem Ausritt mit Jasmin und dem gutmütigen Isländer Haemingur. (Bild: zvg)

Auf dem Gelände der EPI Stiftung an der Grenze Zürich-Zollikon arbeiten sieben Therapiepferde. Um Patienten im Rahmen der Reittherapie differenzierter fördern zu können, wurde der Reitweg neu gestaltet. Die Erweiterung wird durch die EPI Stiftung mitfinanziert, konnte aber vor allem dank Spendern realisiert werden. Für Ross und Reiter gibt es einen erweiterten, naturnahen und gelenkschonenden Weg abseits des Besucherstroms.

Er führt quer durch 25 Obstbäume. Im Frühsommer, ­sobald der Weg begrünt ist, finden die ersten Therapiestunden statt. Die Islandpferde werden unter der Woche täglich für bis zu drei Therapien eingesetzt. Sie arbeiten mit Kindern, Jugendlichen und ­Erwachsenen, die in der Wahr­nehmung oder Motorik beeinträchtigt sind oder eine Lern- und geistige Behinderung haben. Eingesetzt werden sie auch bei Menschen mit Autismus, Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität, Sprach- und Sprechstörungen, Ängsten, Depressionen und Traumata. Am Wochenende haben die Pferde frei und ­werden mit Ausritten oder Bewegungsübungen beschäftigt.

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