Aus der BuLa-Küche

Julian Rengel (Pfadiname «Thor») und Jules Müller (Pfadiname «Pan») haben dieses Mal ihren Köchen ein paar Fragen gestellt. Dies sind ihre Antworten.

Was ist die grösste Herausforderung beim Kochen im BuLa?

Es hat ein sehr beschränktes Sortiment beim Einkaufen, mit dem wir unsere Essensbestellung ergänzen können. So müssen wir kreativ sein, was aber auch grossen Spass macht. Was noch dazu kommt: Dass wir sehr grosse Mengen kochen müssen, und auch wenn wir den Umständen entsprechend gute Infrastruktur haben, ist es nicht gerade einfach, zum Beispiel ohne fliessend Wasser zu kochen. Auch der Besuchstag war besonders anspruchsvoll, da neben den 70 Teilnehmenden auch noch 60 Eltern bekocht werden mussten.

Normalerweise kocht man in der Pfadi auf Feuer … Gas …?

Normalerweise kochen wir auf dem Feuer. Jedoch mussten wir kurzfristig auf Gas umsteigen, da im ganzen Kanton Wallis Feuerverbot herrscht. Um die nötige Infrastruktur so schnell zu beschaffen, mussten wir ein wenig im Pfadi-Umfeld herumtelefonieren und konnten so vier Gasbrenner organisieren. Es bringt aber auch einige Vorteile. Es ist einfacher, die Temperatur zu regulieren, und wir müssen am Morgen nicht früher aufstehen, um Feuer für den Kaffee zu machen.

Wie funktioniert die Versorgung mit Lebensmitteln für so viele Personen?

Zweimal täglich holen wir bei einem Migros-Verteillager Lebensmittel ab. Dies kann sehr anstrengend sein, da wir alles mit Velo und Anhänger erledigen müssen. Zudem ist, wie schon gesagt, eine grosse Kreativität erforderlich, beispielsweise haben wir für die Tageswanderung 16 Packungen Reibkäse statt Gruyère bekommen.

Was war bisher euer grösster Hit?

Unser grösster Erfolg ist, dass jedes Essen bis jetzt gelungen ist und wir auch aus schwierigen Situationen das Beste gemacht haben, wie zum Beispiel Poulet sweet and sour ohne die Zutaten für Poulet sweet and sour!

Das Schönste ist aber, wenn alle Kinder glücklich und mit vollem Magen ins Bett gehen.

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