Zone 30 auch im Chapf

64,1 Prozent Ja-Stimmen für die Verlangsamung des Verkehrs.

Die Bewohnenden des Zumiker Chapfgebiets wünschen sich eine ­Verlangsamung des Verkehrs. (Bild: Symbolbild)
Die Bewohnenden des Zumiker Chapfgebiets wünschen sich eine ­Verlangsamung des Verkehrs. (Bild: Symbolbild)

Mit der Revision der Bau- und Zonenordnung wurde auch der kommunale Richtplan für den Verkehr genehmigt. Dieser sieht in grossen Teilen von Zumikon Langsamverkehrszonen vor, unter anderem auch im Gebiet Chapf. Als Folge wurde vor rund zwei Jahren die Planung einer ­Tempo-30-Zone im Gebiet Farlifangstrasse, Strubenacher, Ebmatingerstrasse und Weid mitsamt Eichenweg und Chreienweg aufgenommen und in den vergangenen Monaten umgesetzt.

Im Zusammenhang mit dieser Planung wurde im Sommer 2021 eine Ausweitung der Zone in das Chapfgebiet und einen Einbezug des Geissachers angeregt. Dieses parallele Projekt wurde im vergangenen Juni interessierten Anwohnern und Anwohnerinnen vorgestellt und kurz darauf zusammen mit einem Stimmzettel für die Konsultativabstimmung auf dem Postweg 788 Stimmberechtigten zugesandt. 485 Personen nahmen an der Abstimmung teil. Die Teilnehmenden des Chapfgebiets haben sich mit 64,1 Prozent Ja-Stimmen für die Einführung einer 30er-Zone gemäss dem präsentierten Vorprojekt ausgesprochen.

Der Gemeinderat hat nun an seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die 30er-Zone im Chapf umzusetzen. Die Direktbetroffenen werden schriftlich über das Ergebnis der Konsultativabstimmung und die weiteren Schritte informiert. Das Ressort Tiefbau wird mit der weiteren Planung beauftragt, damit das Projekt nächstes Jahr umgesetzt werden kann. Die Kosten dürften sich nach ersten Schätzungen auf etwa 280 000 Franken belaufen.

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