Zollikon

Personenunterführung soll saniert werden

Die Personenunterführung an der Rotfluhstrasse soll umgebaut werden. (Bild: me)

Die Zugänge zur Personen­unterführung an der Rotfluhstrasse sollen behinderten­gerecht gestaltet werden.

Die Baudirektion des Kantons hat dem Zolliker Gemeinderat Pläne für die Sanierung der Personenunterführung Rotfluhstrasse, die den Sportplatz Oescher mit der Zelggasse verbindet, zur Stellungnahme vorgelegt. Laut Mitteilung zum Planauflageverfahren begrüsst der Gemeinderat die Neugestaltung des Bauwerks, das aus dem Jahre 1967 stammt und – laut Bericht und Bestandesaufnahme – etliche Schäden aufweist, welche behoben werden müssen.

Die Personenunterführung besteht aus einer langen und einer kurzen Unterführung mit zwei Rampen rechtwinklig  und zwei Rampen parallel zur ­Rotfluhstrasse. Nun werden die Rampen quer zur Rotfluhstrasse so umgebaut, dass sie ein behindertentaugliches Gefälle erhalten. Die parallelen Rampen  ­werden abgebrochen, weil sie nicht ­behindertentauglich ausgebildet werden können. Über die Unterführung führt die knapp neun Meter breite Rotfluhstrasse. Der vorgelegte Plan sieht vor, dass die Rampe Ost komplett rückgebaut und mit einer Neigung von zehn Prozent neu erstellt wird. Der Ersatzneubau schliesst direkt an die Unterführung Ost an. Der Belag im Anschluss an die Rampe wird ebenfalls mit zehn Prozent Neigung neu erstellt und an den bestehenden Belag angeschlossen.

Rückbau von zwei Rampen

Für eine flachere Neigung müsste die Zelggasse auf einer zusätzlichen Länge von mehr als 30 Metern ­abgebrochen und wieder instand gestellt werden, was unverhältnismässige Mehraufwendungen ver­ursachen würde. Die Rampen im Norden und Süden sind mit 12 und 14 Prozent Neigung nicht behindertengerecht, zusätzlich weisen die Geländeverankerungen Schäden auf, wodurch die Absturzsicherung nicht mehr gegeben sei. Der Plan sieht vor, dass diese Rampen zurückgebaut werden und Ost-­ und West-­Rampe miteinander verbunden werden. Dafür wird der jetzige West-­Zugang ebenfalls auf eine Neigung von zehn Prozent abgeflacht. Die Bauarbeiten dauern vier Monate, die Kosten würden sich nach bisherigen Schätzungen auf 880 000 Franken belaufen. (bms)

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